Neue KfW-Förderung für Brennstoffzellen-Heizgeräte

Seit Anfang August läuft der letzte Teil des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) des Bundeswirtschaftsministeriums: die Förderung von Brennstoffzellenheizungen. Ziel ist die Unterstützung der Einführung der Brennstoffzellentechnologie in die Wärme- und Stromversorgung von Wohngebäuden. Dabei wird mit hoher Effizienz und geringen Emissionen aus Erdgas Strom und Wärme erzeugt.

Was wird gefördert?
Der Einbau von Brennstoffzellensystemen mit einer Leistung von 0,25 kW bis 5 kW in Wohngebäuden, sowohl bei einem Neubau als auch bei der energetischen Sanierung eines Bestandsgebäudes.

Wie wird gefördert?
Als Zuschuss mit einem Grundbetrag von 5.700 € und einem leistungsabhängigen Betrag (Zusatz) von 450 € je angefangener 100 W elektrischer Leistung, jedoch nicht mehr als 40% der förderfähigen Kosten.

Wer kann die Förderung beantragen?
Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern oder von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften.

Welche Anforderungen sind zu erfüllen?
Für den Antrag ist ein Energieeffizienz-Experte hinzu zu ziehen, der die Förderfähigkeit prüft und bestätigt. Der Einbau der Brennstoffzelle muss durch ein Fachunternehmen erfolgen, ein hydraulischer Abgleich ist durchzuführen und die Dämmung der Rohrleitungen gemäß EnEV nachzuweisen. Es ist ein Vollwartungsvertrag für einen Zeitraum von 10 Jahren abzuschließen.

Es sind noch eine Reihe von weiteren Details zu beachten, hierzu ist unbedingt das Merkblatt der KfW-Bank zu berücksichtigen (www.kfw.de/433).

Damit gibt es nun ein Förderinstrument, das nicht nur lange erwartet wurde, sondern auch den Einsatz von Brennstoffzellen-Heizgeräten (BZH) attraktiv macht. Für die Anschaffung beispielsweise des kleinsten derzeit verfügbaren Gerätes, gibt es nun einen Zuschuss von:

Grundbetrag: 5.700 €
Leistungsabhängiger Betrag: 3 x 450 € = 1.350 € (für 300 W)
_________________
7.050 €

Dieser Betrag kann eingesetzt werden, um die Kosten für den Einbau des BZH, für die Vollwartung in den ersten zehn Jahren und die Leistungen des Energieeffizienz-Experten bis zu maximal 40% abzudecken.

Das BTZ Osnabrück bietet für diese neue Technologie der stromerzeugenden Heizung Seminare an. Fragen zu den Weiterbildungsangeboten beantwortet Ihnen Axel Lange.

Unser Seminarangebot rund um Brennstoffzellen-Heizgeräte.

 

Ihr Ansprechpartner

Axel Lange
Dipl.-Ing. Versorgungstechnik
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