Betriebe aus der Region Osnabrück für den Preis des Innovationsnetzwerks Niedersachsen nominiert

Mit dem Preis des Innovationsnetzwerks Niedersachsen sollen Erfolgsgeschichten aus dem Innovationstransfer mit Projektpartnern unter 50 Mitarbeitern prämiert werden. Die drei besten Projekte werden am 24.4.2017 im Rahmen des Innovationstages auf der Hannover Messe ausgezeichnet. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies und der Niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajić.

In der Region Osnabrück wurden zwei Betriebe für den Preis des Innovationsnetzwerks Niedersachsen nominiert: Der Betrieb Holterhus Orthopädie und REW Regenerative Energietechnik.

REW Regenerative Energietechnik
Das Kooperationsprojekt befasst sich mit einer Produkt- und Verfahrensentwicklung bei einem Hersteller für Aggregate im Bereich der Land- und Ernährungswirtschaft. Im Speziellen geht es um die Themen energetische Optimierung und nachhaltige Entwicklung. Gärprodukte finden ihre übliche Anwendung in der Ausbringung auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Aufgrund hoher Pachtpreise für diese Flächen und langer Transportwege ist diese Art der Anwendung nicht immer wirtschaftlich. Die Transportwürdigkeit – also das Verhältnis der Kosten eines Rohstofftransports zum Nutzen – soll deshalb gesteigert werden. Das Ziel ist die Produktion von Flüssigstickstoff in Biogasanlagen, um transportfähigen Stickstoffdünger zu erzeugen und damit Stickstoffüberschuss- und -mangelgebiete besser zu vernetzen. Zusätzlich sollen die vorhandenen Prozesse der Biogasanlagen genutzt werden, um die Mengen des zu produzierenden Kunstdüngers zu reduzieren und auch die Grundwasserverschmutzung in den Überschussgebieten zu verringern.

Holterhus Orthopädie
Die Kooperationspartner fanden im Rahmen eines Digitalisierungsprojekts bei einem Orthopädieschuhmachermeister zueinander. Das Projekt soll die Herstellung von Orthesen (orthopädische Einlagen für Schuhe) deutlich vereinfachen und vor allem standardisieren. Ziel der Entwicklung ist die Einführung eines digitalen betrieblichen Vorschlagwesens in ein bereits vorhandenes webbasiertes Befundungstool. Durch die Eingabe anatomischer, physiologischer, pathologischer und weiterer Eigenschaften wie Herkunft, Alter und Geschlecht des Patienten erfolgt zukünftig eine automatische Einlagenempfehlung mit Angaben zu Form, Ausführung sowie Spezifizierung der Druck- und Entlastungspunkte und zum Material. Mit diesen Daten wird der verantwortliche Mitarbeiter informiert und die Fräsmaschine zur Herstellung der Orthesen angesteuert. Die Orthesen sollen darüber hinaus zukünftig mittels 3D-Druck erzeugt werden können. Hierzu laufen bereits entsprechende Versuche gemeinsam mit der Hochschule Osnabrück. Das Projekt wird gefördert durch das Programm „Niedrigschwellige Innovationsförderung für KMU und Handwerk“ der NBank.

Die Projekte wurden durch die Innovationsberatung der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim ermöglicht. Diese gab den Anstoß zur Entwicklung und war verantwortlich für die Beratung und Begleitung des Förderantrags.

Weitere Informationen zu den Nominierten finden Sie auf der Website des Innovationsnetzwerks Niedersachsen.

 

Ihre Ansprechpartnerin

Sabrina Wurm
Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT)*
*Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
s.wurm@hwk-osnabrueck.de
Telefon: 0541 6929-930
Telefax: 0541 40913-51


 
 
 
 

Öffnungszeiten
Kundenzentrum

 

Montag bis Freitag:
7.15 - 18 Uhr
 

 

Kontakt

Bramscher Str. 134-136
49088 Osnabrück

 

+49 541 6929-0

info@hwk-osnabrueck.de

 

Mediencenter

 
 
nach oben