Handwerkskonjunktur weiterhin auf Rekordniveau

Die konjunkturelle Entwicklung des Handwerks im Kammerbezirk Osnabrück–Emsland–Grafschaft Bentheim bleibt auf Rekordniveau. Der Geschäftsklimaindex ist auf den Rekordwert von aktuell 95 Punkten gestiegen.

Die Handwerkskammer stellte auf ihrer Jahrespressekonferenz ihren Jahresbericht für das Jahr 2016 und die aktuelle Konjunkturumfrage der rund 10.700 Betriebe mit etwa 90.000 Beschäftigten vor. So berichten 46% der befragten Betriebe von einer guten und 48% von einer zufriedenstellenden Geschäftslage. Nur 6% der befragten Handwerksbetriebe bewerten ihre gegenwärtige Geschäftslage als schlecht. Getragen wird dieses sehr gute Ergebnis dabei vor allem vom Bau- und Ausbauhandwerk. Auch hinsichtlich der Erwartungen an den weiteren Geschäftsverlauf in den nächsten sechs Monaten bleibt die deutliche Mehrzahl der Betriebe im Kammerbezirk optimistisch. 56% der Betriebe erwarten eine gleichbleibend gute und 41% der Betriebe sogar eine noch verbesserte Geschäftslagenentwicklung. Lediglich 3% der befragten Betriebe gehen von schlechteren Geschäftsergebnissen aus.

Die Beschäftigungsentwicklung bei den Handwerksbetrieben im Kammerbezirk verlief in den letzten sechs Monaten positiv. So gaben per Saldo 11% der befragten Betriebe an, ihre Beschäftigtenzahl erhöht zu haben. Zudem teilte über die Hälfte der Betriebe mit, aktuell über offene Stellen zu verfügen und neue Mitarbeiter/innen zu suchen. „Wir stellen angesichts des zunehmenden Fachkräftebedarfs fest, dass vermehrt Betriebe Aufträge wegen Personalmangels ablehnen, weil zwischen Papenburg, Lingen, Meppen, Nordhorn und Osnabrück der Arbeitsmarkt für Fachkräfte im Handwerk leergefegt ist“, erklärte Kammerpräsident Peter Voss.

Bei der Ausbildungsbereitschaft bleibt das regionale Handwerk eine verlässliche Größe. 63% der befragten Betriebe planen demnach in diesem Jahr einen oder mehrere Auszubildende einzustellen. Die Jahresbilanz für 2016 weist allerdings einen Rückgang von 4,7% bei neu abgeschlossenen Lehrverträgen aus. „Die Betriebe haben immer größer werdende Schwierigkeiten, ihre Lehrstellen aufgrund des veränderten Bildungsverhaltens in Richtung Studium zu besetzen“, stellte Kammerhauptgeschäftsführer Sven Ruschhaupt fest, der auch die verstärkten Beratungsaktivitäten der Kammer thematisierte: „Hier haben wir in den letzten Monaten unsere Bemühung extrem verstärkt, um unseren Mitgliedsbetrieben bei der Bewältigung der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu helfen“. Als Beispiel führte der Kammerchef die Beratungsoffensive bezüglich der Digitalisierung in der Arbeitswelt an.

Der neue Jahresbericht und die kompletten Konjunkturdaten stehen unter www.hwk-osnabrueck.de



 
 
 
 

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