USA Delegationsreise für Unternehmer erfolgreich

„Wir steigen ein“
Richert-Gruppe aus Wallenhorst hat auf der Delegationsreise erste Kontakte geknüpft.

Thomas Richert

„Wir sehen durchaus mittelfristig Möglichkeiten eines Engagements“, erklärt Thomas Richert, Chef des Wallenhorster Fensterbau-Unternehmens. Seiner Ansicht nach werden seine Produkte schon bald stark nachgefragt werden können: „Unsere Fenster haben im Gegensatz zu den amerikanischen Produkten eine hohe Energieeffizienz und erstklassige Qualität.“

Grundlage seiner Überlegungen sind die verschärften Umweltgesetze, wie sie beispielsweise in Kalifornien streng kontrolliert werden. „Diese Entwicklung wird sich zukünftig auch in anderen US-Staaten vollziehen, zudem komme unweigerlich eine Verteuerung der Energiekosten und dann stehen wir bereit“, so der Geschäftsführer. Richert hat bereits bestehende Kontakte zu einem Profillieferanten in der Nähe von Evansville und damit Kontakte in den US-Markt: „Durch diese Kooperation gab es bereits erste Kundenkontakte, die sich intensivieren.“ Richert plant vor Ort zu produzieren, will aber nicht vorschnell handeln: „Wir betreiben zur Zeit eine Marktanalyse und führen intensive Gespräche, wofür ich wiederum in den nächsten tagen in die USA fliege“, so Richert weiter. Die Richert-Gruppe verzeichnet einen stark wachsenden Umsatz und plant daher erhebliche Investitionen am Standort Wallenhorst und in neue Geschäftsfelder.

Ansiedlung fest geplant
August Storm GmbH & Co. KG aus Spelle will in USA investieren. Bernard Storm: „Reise war Erfolg“.

Bernard Storm

„Aus meiner Sicht war das Reiseziel USA gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in den USA genau richtig gewählt, denn ungeachtet der politischen Rhetorik bieten die Vereinigten Staaten für deutsche Unternehmen weiter große Chancen“, erklärt Geschäftsführer Bernard Storm.

So vertraten die Außenhandelskammer-Vertreter bereits im ersten Briefing in Chicago die Auffassung, dass die Trump-Administration zwar mit Handelsbeschränkungen drohe, dass aber eher nicht mit massiven Einschränkungen zu rechnen sei. Dafür seien die wirtschaftlichen Verflechtungen zu eng. Auf den hochkarätig besetzen Empfängen gab es darüber hinaus zahlreiche und wertvolle Begegnungen. Der Standort Charlotte ist nach Storm gerade für deutsche Unternehmen besonders interessant. Dort ist schon jetzt mit über 200 Betrieben eine große deutsche Unternehmens-Community vor Ort. Außerdem unterstützt die „Charlotte Chamber“ deutsche Unternehmen sehr intensiv. „Im Ergebnis hat mich der Besuch bestärkt, meine Ansiedlungspläne für die USA weiter voranzutreiben. In diesem Sinne hat mir unser Besuch neue Chancen eröffnet und ich bin überzeugt, dass dies auch für andere Delegationsteilnehmer gilt“, so Storms Resümee.



 
 
 
 

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