Gemeinsam für die digitale Zukunft des Handwerks

Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk blickt auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurück. Seit dem offiziellem Startschuss im Frühjahr 2016 auf der IHM in München ist das Kompetenzzentrum in aller Munde und hat alle Hände voll zu tun. Bundesweit war es an über 220 Info- und Fachveranstaltungen beteiligt, bei der etwa 20.000 Akteure aus den Handwerksorganisationen erreicht wurden. Knapp 100 Handwerksbetriebe wurden in Unternehmensdialogen über ihre individuellen Digitalisierungsmöglichkeiten informiert. Dabei wurde jeder Betrieb genau bei dem digitalen Stand abgeholt, wo er gerade steht.

Ein Höhepunkt in diesem Jahr war die Regionalkonferenz "Digitale Geschäftsmodelle - Made in Germany" auf der Internationalen Handwerksmesse in München. Hier wurden digitale Trends diskutiert, Methoden zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle vorgestellt, neue Kontakte geknüpft und gemeinsam an der digitalen Zukunft des Handwerks getüftelt.

Auch im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hat sich einiges getan. Zahlreiche Fach- und Informationspublikationen wurden im letzten Jahr veröffentlicht. So zum Beispiel der Animationsfilm zur Digitalisierung im Handwerk.

Auch die offizielle Website hat einen neues Aussehen erhalten und viele nützliche Angebote für Betriebe, Kammern und Verbände. Die Social Media Community wird regelmäßig mit aktuellen Neuigkeiten aus dem digitalen Handwerk versorgt.

Um den Digitalisierungsgrad der Handwerksbetriebe zu ermitteln, gibt es nun einen Digitalisierungscheck. Dieser wurde in den letzten Monaten weiterentwickelt und steht ab sofort und in optimierter Form auf der Website frei zur Verfügung. Der Digitalisierungscheck soll insbesondere als Leitfaden im Dialog mit Betrieben eingesetzt werden und so die Betriebsberatung seitens der Kammern und Verbände unterstützen. Bei Interesse kann der Fragebogen von Betrieben auch als erster Selbstcheck genutzt werden.

Im Herbst ist ein Netzwerktreffen mit den Transferpartnern geplant, bei dem man sich über eine geeignete Strategie für das Handwerk austauschen wird. Die Transferpartnerschaft stellt eine besondere Kooperation zwischen dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk und Institutionen aus der Handwerksorganisation dar. Gemeinsam wird das Ziel verfolgt, Handwerksunternehmen für die Digitalisierung zu sensibilisieren und mobilisieren. Derzeit sind es bundesweit über 30 Institutionen aus der Handwerksorganisation, die sich dem Expertennetzwerk angeschlossen haben.

In der zweiten Projektphase sollen zahlreiche Umsetzungsprojekte in Handwerksbetrieben entwickelt und begleitet werden - die ersten sind bereits gestartet. Die bundesweit verteilten vier Schaufenster unterstützen die Betriebe dabei. Wie so etwas aussehen kann, zeigt der Kurzfilm über die Backstube Fickenscher. Die Projekte sind so vielfältig wie komplex - vom Einsatz mobiler Endgeräte auf der Baustelle bis zur Entwicklung innovativer digitaler Geschäftsmodelle und die Nutzung von intelligenter Automatisierungstechnologie ist alles dabei.



 
 
 
 

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