Sie bringen Farbe in den Alltag

Ganz im Sinne des Obermeisters Thomas Fangmeyer haben 21 Gesellen des Maler- und Lackierer-Handwerks Lingen ihren beruflichen Weg beschritten, ihre Talente genutzt und ihr erstes Etappenziel mit der Lossprechungsfeier erreicht.

„Wer nicht kann, was er will, muss wollen, was er kann!“, zitierte Fangmeyer das Universalgenie Leonardo da Vinci. Erfolgreiche Menschen würden ihre individuellen Begabungen nutzen und sich in den Bereichen, wo ihre Talente liegen, pflegen, verbessern und ausbauen. Den „Junggesellen“ gab er in der Bildungsakademie den Rat: „Folge deinem Talent – nicht dem Trend!“ Es sei wichtig, Angebote und Förderungen in diesem kreativen Handwerk zu nutzen, und die Angebote der Innungen, Kreishandwerkerschaften, Bildungszenten und der Verbände anzunehmen.

Martin Gerenkamp, Erster Kreisrat, beglückwünschte im Namen des Landkreises die Gesellen, sprach von „großem Respekt vor der Arbeit, die Sie ausführen.“ Dieser Handwerksberuf biete vor allem im Emsland alle Chancen auf dem Arbeitsmarkt, denn es seien „günstige Zeiten“, in denen die Sorge vor Arbeitslosigkeit nicht gegeben sei, denn die Region suche händeringend qualifizierte Nachwuchskräfte.

Günstige Zeiten
Seinen Dank richtete er an alle, die mitgeholfen hätten, die Auszubildenden an dieses wichtige Etappenziel zu führen, damit die „wohlverdienten Gesellenbriefe“ heute überreicht werden können. Sie seien der „verdiente Lohn“, der mit „berechtigtem Stolz“ entgegengenommen werden könne. Den amerikanischen Philosophen Emerson zitierend „Was wir Ergebnisse nenne, ist nur der Anfang“, appellierte Gerenkamp, sich weiterzubilden, nicht auf der Stelle zu treten, für ein berufliches Fortkommen zu sorgen und nach Möglichkeit im Emsland, dem „attraktiven Wirtschaftsstandort“, zu bleiben.
Oberstudiendirektor Jürgen Korte, Leiter der Berufsbildenden Schulen, Technik und Gestaltung, gratulierte den Absolventen und dankte allen Beteiligten, Gremien und Institutionen für die erfolgreiche Wegbegleitung. Albert Einstein zitierend – „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben“ –, bat auch er die Gesellen, „den Blick nach vorne zu richten, sich weiterzubilden, stetig zu lernen“. So böten sich neue Chancen, die es gerade in dieser Region zu nutzen gelte. Im Hinblick auf den Fachkräftemangel sagte Korte: „Werben Sie für Ihren vielseitigen Beruf und die kreativen Möglichkeiten, damit Ihnen junge Menschen nacheifern.“

Innungssiegerin Nicole Heese, ausgebildet im BTZ des Handwerks Lingen, erhielt in Anerkennung ihrer besonderen Leistungen im Maler-Handwerk eine Ehrenurkunde sowie einen Qualifizierungsgutschein. Für seine besonderen schulischen Leistungen und sein soziales Engagement wurde Christoph Jasek geehrt und erhielt von Jürgen Korte eine Uhr mit dem BBZ-Emblem.

Prüfung bestanden
14 Maler und sechs Fahrzeuglackierer sowie ein Bauten- und Objektbeschichter legten erfolgreich die Gesellenprüfung ab: Saskia Alfke (Christophorus-Werk, Lingen), Nicole Heese (BTZ des Handwerks, Lingen), Lina Helmig (Jan Yzer GmbH & Co. KG, Lingen), Mario Holt (Arton Krasniqi GmbH, Lingen), Christoph Jasek (BTZ des Handwerks GmbH, Lingen), André Kaap (BTZ des Handwerks GmbH, Lingen), Felix Meißner (Malerbetrieb Kock GmbH, Lünne), Charon Nickisch (Matthias Meemann GmbH, Lingen), Christian Obst (BTZ des Handwerks, Lingen), Egzon Osmanaj (Meemann GmbH & Co., Bawinkel), Lisa Roling (Matthias Meemann GmbH, Lingen), Ines Rose (Hermann Höting GmbH, Lingen), Jakob Tautfest (Malerbetrieb A. Grave, Thuine), Volker Wulf (Jens Thünemann, Wettrup), Rainer Altevers (Klaus Berning GmbH, Lingen), René Haas (Lackiertechnik Determann GmbH & Co. KG, Lingen), Gerold Hagel (Höötmann GmbH Fahrzeuglackiererei, Bad Bentheim), Stephanie Herbers (Lackiertechnik Determann GmbH & Co. KG, Lingen), Alexander Hoffmann (Strakeljahn GmbH Karosserie- und Lackiertechnik, Lingen), Levent Yücel (Aloys Tüns GmbH, Haselünne), Adrian Lis (BTZ des Handwerks, Lingen)



 
 
 
 

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