Die „GenerationenWerkstatt“

Generationen übergreifend - Jugend begeisternd

Die „GenerationenWerkstatt“ ist ein Projekt der Ursachenstiftung Osnabrück. Sie ist Teil der bundesweiten Initiative "Männer für morgen" des Neurobiologen Prof. Dr. Gerald Hüther und wird von der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland -Grafschaft Bentheim unterstützt!


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Die Idee
Die "GenerationenWerkstatt" ist eine Generationen übergreifende Aktion von Unternehmen im Mittelstand, die sich speziell an Jungen richtet. Interessierte Mädchen sind ebenfalls herzlich willkommen.

• für die aktive Generation
• für die kommende Generation
• für die erfahrene Generation


Schüler zwischen 12 und 15 Jahren kommen in eine Werkstatt, lernen das Unternehmen kennen und schaffen dort etwas unternehmensspezifisch Neues. Eine erfahrene Person aus dem Un-Ruhestand unterstützt sie dabei und vermittelt wichtige Fähigkeiten.

Das Ziel
Die „GenerationenWerkstatt“

• fördert den Nachwuchs und gibt Erfahrungen an die nächste Generation weiter.
• weckt Begeisterung, macht Mittelstand und Handwerk bekannter und steigert Ihr Image.
• gibt Unternehmen und den Auszubildenden von Morgen die Chance sich schon heute kennen zu lernen.
• schafft Kreativität und bildet eine Brücke zwischen Handwerk, Elternhaus und Schule.
• geht Netzwerke ein, sucht Kooperationspartner und fördert den Austausch untereinander.

Die Ursachenstiftung koordiniert und begleitet die „GenerationenWerkstatt“ über öffentlichkeitswirksame Maßnahmen, wie Berichte in den Medien und Veranstaltungen.

Ansprechpartnerin

Renate Beineke
Koordinatorin
Botschafterin der GenerationenWerkstatt
Mobil: 0151 12 72 3208
r.beineke@ursachenstiftung.de

 

Statement von Handwerkskammerpräsident Peter Voss zur GenerationenWerkstatt

Jungs haben es in einem bestimmten Lebensabschnitt schwer. In der Phase zwischen 12 und 16 Jahren lassen ihre schulischen Leistungen oft nach, während die Mädchen in der gleichen Entwicklungsphase an ihnen vorbeiziehen, was Fleiß, Unterrichtsengagement und damit die Noten betrifft. Folge: Probleme mit den Lehrern, Ärger zu Hause und als Konsequenz mangelndes Selbstbewusstsein, gesteigerte Aggressivität  bis hin zu depressivem Verhalten.

 

Hier kommt die „GenerationenWerkstatt“ ins Spiel. Durch umfangreiche Aktivitäten bei der Integration von Jungen dieser Altersstufe in den betrieblichen Arbeitsablauf können durch das Engagement der „GenerationenWerkstatt“ insbesondere die Jungs sich ausprobieren. Wir erleben es im Handwerk immer wieder: Ein mittelmäßiger bis schlechter Schüler entwickelt sich in einem Handwerksbetrieb oftmals als talentiertes und hoch motiviertes Mitglied der Belegschaft, weil hier die eigenen Interessen gefördert werden. Beispiel: Der Junge hat eine Fünf in Mathe, ist aber ein hervorragender Mechaniker, der den Vergaser seines Rollers exakt einstellen kann. Doch hierfür gibt es höchstens die Anerkennung der Altersgenossen. Was sich bei den Lehrern und Eltern negativ auswirkt ist die schlechte Note, weniger das Talent.

 

Die „GenerationenWerkstatt“ hat in Zusammenarbeit zwischen Schulen und den beteiligten Betrieben in einer ersten Phase Hervorragendes geleistet. Hier wurden Projekte konkret umgesetzt, hier wurden die jungen Schüler auf Baustellen und an der Werkbank im Team gefördert. Hier wurde betriebspädagogische Hilfestellung angeboten, die wiederum auch den Betrieben im Hinblick auf die demografische Entwicklung zu Gute kommt. Aus Teilnehmern der „GenerationenWerkstatt“ werden durch frühzeitliche Anbindung an den Betrieb möglicherweise gute Lehrlinge und später fachlich versierte Gesellen. Die ersten Aktivitäten der „GenerationenWerkstatt“ haben bewiesen: Das System dieser Kooperation zwischen Schule, Betrieb und Schülern funktioniert. Die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim unterstützt daher auch zukünftig die Aktivitäten der „GenerationenWerkstatt“, der Schulen und der beteiligten Handwerksbetriebe. Denn eines ist angesichts der demografischen Entwicklung unabdingbar:

 

Wir dürfen keinen zurücklassen!     

 

Peter Voss

 

 

 

online_seit 28. Oktober 2014, aktualisiert_am 12. August 2015

 
 
 
 

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7.15 - 17 Uhr

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