Haushalt und Finanzen

Finanzierungsgrundlagen

Die umfangreichen Aufgaben der Handwerkskammern erfordern eine solide Finanzierung. Diese stellen die Handwerkskammern durch die Erhebung von Beiträgen, Gebühren und sonstigen Einnahmen sicher. Die Beiträge, bestehend aus einem Grund- und einem Zusatzbeitrag, werden von den Mitgliedern der Handwerkskammer erhoben. Für bestimmte Leistungen (z. B. Prüfungen) kann die Handwerkskammer Gebühren erheben. Beitrags- und Gebührenordnung werden von der Rechtsaufsicht genehmigt.

Zu einer soliden Finanzierung gehört Eigenkapital, das eine angemessene Risikovorsorge ermöglicht. Für eingegangene Verpflichtungen weisen die Handwerkskammern Rücklagen bzw. Rückstellungen aus. Diese werden z. B. für Pensionsverpflichtungen und Renovierung von Gebäuden benötigt. Die konkrete Ausgestaltung der Aufgaben und deren Finanzierung liegen in der Hand der Vollversammlungen der Handwerkskammern. Dabei werden regionale Wirtschaftskraft, Branchenstruktur oder auch besondere Herausforderungen durch die demografische Entwicklung und inhaltliche Schwerpunkte berücksichtigt.

Rechnungswesen

Die Handwerkskammern in Deutschland nutzen entweder die kameralistische oder die doppelte Rechnungsführung.

Die Kameralistik ist das traditionelle System der Planung und Rechnungslegung öffentlicher Haushalte samt dem dazu gehörenden rechtlichen Regelwerk. Wesentliches Kennzeichen der Kameralistik ist, dass der Haushaltsplan alle Einnahmen und Ausgaben aufführt, die im Haushaltsjahr geleistet oder erzielt werden sollen. Andere Wertveränderungen (Aufwände und Erträge ohne Geldfluss) werden im eigentlichen Haushaltsplan nicht dargestellt.

Die doppelte Buchführung bzw. Doppik - auch kaufmännische Buchführung genannt - erfasst ausgehend von einem jährlichen Wirtschafts- oder Ergebnisplan jeden Geschäftsvorgang in zweifacher Weise. Das Eigenkapital des aktuellen Jahres wird mit dem des Vorjahres in der jeweiligen Bilanz verglichen.

Haushaltszahlen & Finanzdaten

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und des Finanzstatuts der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim vom 10. Dezember 2009 aufgestellt worden.

Gemäß § 14 des Finanzstatuts erfolgt die Bilanzierung nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Soweit die Berichtspflichten wahlweise im Jahresabschluss oder im Anhang zum Jahresabschluss erfüllt werden können, wurden die Angaben in den Anhang aufgenommen.

Der Jahresabschluss 2014 ist durch die Vollversammlung am 03. Juni 2015 beschlossen worden.
Die Genehmigung durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr erfolgte am 16.07.2015.

online_seit 15. Oktober 2013, aktualisiert_am 01. September 2015

 
 
 
 

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